Die Datenschutz-Grundverordnung, die Datenverantwortliche verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten (DPO) oder Datenschutzvertreter (DPR) zu ernennen, trat am 25. Mai 2018 in Kraft.
Die Hauptaufgabe des Datenschutzbeauftragten (DPO) besteht darin, sicherzustellen, dass die personenbezogenen Daten der Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten oder anderer Personen (Betroffene) der Organisation gemäß der geltenden Datenschutzgesetze verarbeitet werden. Die Aufgabe des DPR besteht darin, das Unternehmen gegenüber der zuständigen EU-Behörde zu vertreten oder von der entsprechenden Behörde angesprochen zu werden.
Artikel 37 der Datenschutz-Grundverordnung verpflichtet Datenverantwortliche mit Sitz in der EU, einen Datenschutzbeauftragten (DPO) oder Datenschutzvertreter (DPR) zu ernennen. Für DPO- oder DPR-Dienste können Sie von speziellen Angeboten profitieren, die auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.
Artikel 37 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verpflichtet Datenverantwortliche mit Sitz in der Europäischen Union, einen Datenschutzbeauftragten (DPO) oder einen Datenschutzvertreter gemäß Artikel 27 (DPR) zu ernennen.
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Unter welchen Bedingungen unterliegen Unternehmen außerhalb der EU der DSGVO?
- Wenn ein Unternehmen in der EU gegründet ist, ein Kontaktbüro oder eine ähnliche Struktur besteht
- Bietet Waren oder Dienstleistungen für Einwohner der EU an
- Wenn sie Profiling-Studien für EU-Einwohner durchführen
DPO-/DPR-Verpflichtungen
- Zusammenarbeit mit den Datenschutzbehörden
- Überwachung der Einhaltung der DSGVO sowie der Datenschutzrichtlinien und -vereinbarungen der Organisation.
- Bereitstellung von Mitarbeiterschulungen zum Bewusstsein sowie Regulierung der internen Compliance.
- Bereitstellung rechtlicher Beratung zu Datenverarbeitungsaktivitäten und Datenverarbeitern.
Erforderliche Kompetenzen für DPO-/DPR-Dienstleistungen.
- Inhaber von mindestens einem der folgenden von der IAPP ausgestellten Zertifikate: CIPP/E (Certified Information Privacy Professional/Europe), CIPP/US (Certified Information Privacy Professional/United States) oder CIPM (Certified Information Privacy Manager).
- Experte der DSGVO zu sein und über juristische Erfahrung zu verfügen.
Sprachen für DPO-/DPR-Dienstleistungen
- Englisch, Niederländisch, Italienisch, Französisch, Deutsch und Türkisch
Sanktionen bei Nicht-Einhaltung
- Das Risiko der Nichteinhaltung der DSGVO beträgt etwa 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent (es gilt der höhere Betrag) des weltweiten Umsatzes.